Das meiste Geld bleibt liegen, weil niemand davon erzählt.
Viele Familien zahlen aus eigener Tasche, was längst bezuschusst wäre. Wir gehen mit Ihnen durch, was Ihnen zusteht – und füllen die Anträge gemeinsam aus. Nicht nur beraten, sondern beantragen.
Warum so viel liegen bleibt
Die Leistungen sind auf mehrere Träger verteilt: Pflegekasse, Krankenkasse, Förderbanken, teilweise Kommunen. Jeder Topf hat eigene Formulare, eigene Fristen und eigene Bedingungen. Wer nicht weiß, dass es einen Topf gibt, stellt auch keinen Antrag. Und was nicht beantragt wird, verfällt – oft Monat für Monat.
Der Pflegegrad ist der Schlüssel
Fast alle Leistungen der Pflegekasse hängen am Pflegegrad. Ohne ihn geht wenig, mit ihm öffnen sich mehrere Türen gleichzeitig. Deshalb steht er bei uns am Anfang: Wir schätzen ein, welcher Grad realistisch ist, unterstützen beim Antrag und bereiten Sie auf die Begutachtung vor. Viele unterschatzen sich dabei selbst – und bekommen einen zu niedrigen Grad.
Was wir konkret tun
Wir verschaffen uns ein Bild von Ihrer Situation, gehen die infrage kommenden Leistungen durch und sagen Ihnen, was realistisch ist. Danach füllen wir die Anträge gemeinsam aus, achten auf die Reihenfolge und die Fristen und bleiben dran, bis eine Entscheidung da ist. Bei Ablehnung besprechen wir, ob ein Widerspruch Sinn ergibt.
Auch ohne Auftrag bei uns
Die Fördermittelberatung ist Teil unseres Angebots und kostet Sie nichts – auch dann nicht, wenn Sie sich danach gegen eine Vermittlung über uns entscheiden. Wir halten das für selbstverständlich. Wer weiß, was ihm zusteht, trifft die bessere Entscheidung.
Welche Töpfe es gibt
Welche davon in Ihrem Fall greifen und in welcher Höhe, hängt von Pflegegrad und Situation ab. Genau das klären wir im Gespräch.
Pflegegrad
Antrag stellen oder höherstufen lassen. Grundlage für fast alles Weitere.
Wohnumfeld verbessern
Zuschuss der Pflegekasse für barrierefreie Maßnahmen – je Maßnahme und Person.
Verhinderungspflege
Budget für Vertretung, wenn die Pflegeperson ausfällt. Verfällt oft ungenutzt.
Kurzzeitpflege
Für die Übergangszeit, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt.
Entlastungsbetrag
Monatlicher Betrag für Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Regelmäßig abrufbar.
Pflegehilfsmittel
Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel, monatlich über die Pflegekasse.
Förderkredite
Für größere Umbauten am Haus, zusätzlich zum Zuschuss der Pflegekasse.
Häusliche Krankenpflege
Medizinische Leistungen über die Krankenkasse, nach ärztlicher Verordnung.
Regionale Programme
Je nach Kommune und Land gibt es zusätzliche Töpfe. Wir prüfen sie mit.
Die häufigsten Fehler
- Erst bauen, dann beantragenZuschuss meist verloren
- Beim Gutachter herunterspielenZu niedriger Pflegegrad
- Ablehnung einfach hinnehmenWiderspruch oft erfolgreich
- Monatliche Beträge nicht abrufenVerfallen Monat für Monat
- Nur einen Topf prüfenMehrere sind kombinierbar
Fragen zur Förderung
Das hängt vom Pflegegrad, der Maßnahme und dem jeweiligen Träger ab – die Sätze ändern sich zudem regelmäßig. Wir nennen Ihnen im Gespräch die aktuellen Beträge für Ihren Fall statt hier Zahlen zu versprechen, die morgen überholt sind.
Finden wir heraus, was Ihnen zusteht.
Ein Gespräch genügt, um zu sehen, welche Töpfe in Ihrem Fall infrage kommen. Kostenfrei und ohne Verpflichtung.